Danke! Großzügige Spende der Villinger St.-Konrads-Turner

(aus Schwarzwälder-Bote  17.03.2014)

Der Bau der Bernhardshütte bei Unterkirnach als Jugendfreizeitheim begann 1953 auf Initiative von Johannes Ruby, damals Vikar der Villinger Fidelisgemeinde, und von Pfarrjugendleiter Franz Klein. Aus dem Abbruchmaterial der alten Fideliskirche wurde mit viel Eigenleistung die Hütte erstellt und am 2. September 1956 feierlich eingeweiht. Größere Um- und Anbauten erfolgten in den 80er- und 90er-Jahren. Der Verein Bernhardshütte, der vor allem aus Mitgliedern der Pfarreien St. Fidelis und St. Konrad besteht, betreibt die Hütte.

VS-Villingen (pr). Ihre enge Verbundenheit mit der Bernhardshütte zeigten die DJK-St.-Konrads-Turner bei ihrem nachfastnächtlichen Helferfest. Sie blickten auf eine gelungene Fasnetsaktion im Hafnerstüble zurück und übergaben eine Spende in Höhe von 1500 Euro an die Vorstandsmitglieder Günter Auer und Thomas Hauser vom Verein Bernhardshütte.

Die Turnerfrauen stärken mit Frauenpower Franz Niebel, dem Kassenwart der Villinger St.-Konrads-Turner, bei der Spendenübergabe den Rücken. Das Bild zeigt (vorne von links Günter Auer und Thomas Hauser vom Verein Bernhardshütte sowie Franz Niebel. Foto: pr (Foto: Schwarzwälder-Bote)

Hermann Hirt dankte den ehrenamtlichen Helfern für ihre Bereitschaft, an den “hohen Tagen” nicht nur Fasnet zu feiern, sondern auch für andere zu arbeiten, denn ein großer Teil des Reinerlöses kommt immer einem wohltätigen Zweck zu Gute. Besonders betonte er auch den Einsatz der Turnerfrauen, ohne deren Hilfe die viertägige Veranstaltung nicht denkbar sei.

Kassenwart Franz Niebel erläuterte die Umsatz- und Gewinnentwicklung. Michael Moser rief die Projekte in Erinnerung, die in den nunmehr 18 Jahren mit insgesamt 23 700 Euro unterstützt worden sind. Bereits mehrmals wurde das Jugendheim der Pfarreien St. Fidelis und St. Konrad bedacht.

Thomas Hauser berichtete von den aktuellen Maßnahmen. “Im Fokus steht derzeit eine Anpassung der baulichen Gegebenheiten an die aktuellen gesetzlichen Anforderungen beim Brandschutz. Dies betrifft Brandmelder und die Türen, aber auch eine zweite Fluchttreppe.”

Daneben herrsche in den Schlafräumen und Sanitärräumen erheblicher Platzmangel. Deshalb habe die Mitgliederversammlung des Vereins beschlossen, die Hütte durch einen Anbau zu erweitern, da ein Umbau im Bestand nicht allen Erfordernissen gerecht werde. “Hierfür ist jeder finanzielle Baustein hochwillkommen, denn unsere Rücklagen allein reichen bei weitem nicht aus”, zeigte sich Hauser erfreut über die Unterstützung durch die DJK-St.-Konrads-Turner.

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