Spende aus dem Erlös Narrenstüble in der Hafnergasse

St. Konradsturner übergeben Spende aus dem Erlös Narrenstüble in der Hafnergasse

VS-Villingen (pre) Zur Fasnetszeit eine beliebte Anlaufstelle für die Narrenschar ist das Narrenstüble in der Hafnergasse, das bereits seit mehr als 20 Jahre von den St. Konrads-Turnern mit tatkräftiger Unterstützung durch deren Frauen betrieben wird. Dieses Mal kam auch noch Ende Januar das Zähringertreffen dazu. Beim Helfertreffen am vergangenen Freitag blickte Hermann Hirt auf diese beiden Ereignisse zurück, die jedes Mal eine sehr positive Resonanz erfuhren. Gerade beim Zähringertreffen kamen auch andere Gäste und weitere Kneipenfasnetsgruppen von außerhalb, die sich lobend über das Stüble geäußert hätten, so Hirt. Er dankte daher allen für ihre Bereitschaft, an den Hohen Tagen nicht nur Fasnet zu feiern, sondern auch zu arbeiten und so anderen Freude zu bereiten. Stets wird dabei ein großer Teil des Erlöses für gemeinnützige Vorhaben in der Region gespendet. Bedingt durch den zusätzlichen Termin könne auch eine erhöhte Spendensumme ausgeschüttet werden, berichtete Franz Niebel. So erhält die Aktion „Raum der Stille“ der Kinderintensivstation am Schwarzwald-Baar-Klinikum einen Betrag von 500 Euro für die künstlerische Ausgestaltung. Der neue Raum soll als Andachtsraum dienen, in den sich Eltern und Mitarbeiter – auch schon in der Phase der Sterbebegleitung – zurückziehen und sich von den Kindern verabschieden können. Es soll damit den Angehörigen die Möglichkeit gegeben werden, in Ruhe und abseits vom laufenden Stationsbetrieb, Zeit mit dem verstorbenen Kind verbringen zu können.
Mit ebenfalls 500 Euro wird die Vesperkirche in Schwenningen bedacht.
Für den Ausbau des kirchlichen Jugendfreizeitheims Bernhardshütte konnten Hüttenwart Günter Auer und Claus Dinser vom Bauausschuss 3000 Euro entgegen nehmen.

 

2017-04-07 Spende Hafnerstüble (16)

Die Konradsturner unterstützen aus dem Erlös des Hafnerstübles den Ausbau der Bernhardshütte. Unser Bild zeigt von links: Franz Niebel, Claus Dinser, Günter Auer, Hermann Hirt und Michael Moser.

 Dinser berichtete vom derzeitigen Baufortschritt und von den Tätigkeiten des Bauausschusses. Neben den geleisteten Eigenarbeiten gäbe es aktuell wieder sehr häufige Sitzungen, bei denen es unter Anderem um die Ausgestaltung mit dem neuen Mobiliar geht. „In diesem Zusammenhang können wir diese unerwartete Finanzspritze sehr gut gebrauchen“, freuten sich die beiden Vertreter des Bernhardshüttenvereins. Und mit einem kleinen Augenzwinkern zu den Turnerfrauen: „Über Vorhänge konnten wir uns bisher auch noch gar keine Gedanken machen“, kam ein dezenter Hinweis für weitere Möglichkeiten eines Engagements.

Die äußeren großen Gewerke des Anbaus sind weitgehend abgeschlossen; nun können die Gräben wieder verfüllt werden. Im Innern wurde in der vergangenen Woche der Estrich aufgebracht. Nach Ostern werden die Bodenbeläge gelegt.
Auer ergänzte, dass just an diesem Tag der Leiter und die Köchin einer auswärtigen Gruppe, die schon seit mehr als 20 Jahren die Sommerferien auf der Hütte verbringen, sich mit einer Besichtigung vor Ort davon überzeugen wollten, ob die diesjährige Ferienfreizeit überhaupt auf der neuen Hütte stattfinden könne. „Noch braucht es etwas Fantasie, aber das klappt“, so das Resümee der beiden Besucher. Dass der Zeitplan nach dem derzeitigen Stand eingehalten werden kann, bestätigte Auer. Das offizielle Einweihungsfest ist dann am 10. September.

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