Bernhardshüttenfest und Schatzinselgottesdienst am 21. Juni 2015 – Kuchenspenden erbeten!

Wir laden zum Bernhardshüttenfest und zum Schatzinsel-Gottesdienst ein! Mag auch dieser Tag ein schöner Tag, in der langen Tradition der Bernhardshüttenfeste, werden! Das Hüttenfest und der Schatzinselgottesdienst finden übrigens bei jeder Witterung statt. 

Feste gab es schon viele auf der Bernhardshütte. In den letzten Jahren fanden diese alle zwei Jahre statt. Die Historie reicht jedoch weit länger in die Vergangenheit! Unten finden Sie Zeitungsartikel der Bernhardshüttenfeste von 1968, 1982 und 1996. Jetzt allerdings ist es wieder soweit. Im Sinne des Zeitungsartikels von 1996 darf man sagen: In der Zwischenzeit dient die Hütte seit fast 60 Jahren als Jugend- und Freizeitstätte. Was für eine Zeitspanne!

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Einige Fotos vom Bernhardshüttenfest 2013

Hüttenfest 1996

Gleich einen dreifachen Grund hatten die Freunde der auf der Friedrichshöhe liegenden Bernhardshütte am Sonntag zu feiern. Zum einen gedachte man daran, daß die Hütte in der Zwischenzeit schon seit 40 Jahren als Jugend-und Freizeitstätte dient. Zum zweiten feierte man das traditionelle Hüttenfest rund um die Hütte und zu guter letzt wurde auch der Anbau seiner Bestimmung übergeben.

Schon zum festlichen Gottesdienst trafen sich die Gemeindemitglieder der beiden Pfarreien St. Konrad und St. Fidelis an der Hütte. Viele kamen mit den Fahrrädern bei den sommerlichen Temperaturen hinauf zur Hütte gestrampelt, während eine Wandergruppe ihre Stiefel schon in der Frühe des Sonntag geschnürt hatte, um ebenso den Weg zur Hütte in Angriff zu nehmen. Beschützt von vielen Sonnenschirmen feierte man auf der neuen Terrasse mit Pfarrer Werner Kleiser den Festgottesdienst, der von einer Bläsergruppe musikalisch begleitet wurde. Statt einer Ansprache kamen die verschiedenen Gruppierungen in den Gemeinden zu Wort, welche das Haus oft benutzen. So die Jugendlichen, die Jugendleiter, das KJG-Dekanatsteam, der Kirchenchor, die Familiengruppe, zwei Lehrerinnen, welche mit ihren Schülern hier Landschulheimaufenthalte organisieren und nicht zuletzt auch der Hüttenwart Günter Auer. Allen Gruppierungen wurde eine Farbe des Regenbogens zugeordnet, und man legte als äußeres Zeichen bunte Stoffe auf den Altar, der alsdann in den Farben des Regenbogens leuchtete. Pfarrer Kleiser verglich das Haus in Anspielung auf den Regenbogen mit der Arche, die einst Noah und den Tieren Schutz bot. Dies solle auch die Hütte weiterhin tun. Der Kinderchor der St. Konradgemeinde sang ein Regenbogenlied und tanzte, ehe Pfarrer Kleiser begleitet von den Kindern, die neuen Räume einweihte und sie unter den Schutz Gottes stellte.

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Für den Bernhardshüttenverein sprach das Vorstandsmitglied Werner Neugart kurz einige Worte des Dankes an alle Beteiligten beim Anbau und der Renovierung der anderen Räumlichkeiten, ehe Architekt Franz Blaser die Räumlichkeiten und die Baumaßnahme erläuterte. Um rund 130 Quadratmeter mehr Nutzfläche, ohne Terrasse, ist jetzt die Hütte größer geworden. Sie biete jetzt auch Behinderten die Möglichkeit, hier Freizeiten zu organisieren, denn eine rollstuhlgerechte Auffahrt, sowie behindertengerechte Sanitäranlagen wurden ebenso errichtet. Auch mußte, weil man in einem Wasserschutzgebiet weilt, eine neue Kläranlage gebaut werden.

Die neuen Räume standen dann natürlich zur Besichtigung frei, aber das Bernhardshüttenfest ging in erster Linie auf dem großen Vorplatz über die Bühne. Aber was wäre das Hüttenfest ohne die vielen Spielmöglichkeiten für die Kinder. Auf der angrenzenden Wiese war so vieles für die Kinder angeboten, daß sich die Eltern beruhigt zu einem Schwätzchen hinsetzen konnten. Die Jugendgruppen und Jugendgruppenleiter/innen der beiden Gemeinden hatten viele Spiele organisiert.

Die rührigen Mitglieder des Bernhardhüttenvereins freuten sich über das gelungene Fest und über jeden Besucher. Unter ihnen Pfarrer Johannes Rubin, auf dessen Initiative das Jugendfreizeithaus vor genau 40 Jahren erstand. Aber auch die ehemaligen Geistlichen der beiden Pfarreien Bernhard Stolz und Karl-Johann Heypeter weilten unter den Besuchern. Und wie immer konnte fast jeder Hüttenfestgast irgend eine Geschichte berichten, die auf der urigen, in der Zwischenzeit jedoch schon aus hygienischen und baurechtlichen Vorgaben zum häuslichen Stil erwachsenen Hütte erlebt hatte. Der Reinerlös des Hüttenfestes, so Pfarrer Kleiser, dient ganz allein der nicht unerheblichen Kostendeckung des Umbaus, der von allen Seiten als gelungen angesehen wurde.

 

Hüttenfest 1982

Wie sehr die Villinger an dem Freizeitheim Bernhardshütte der beiden Südstadtpfarreien St. Fidelis und St. Konrad hängen, zeigte sich am Sonntag, als viele Besucher zur Wiedereröffnung des umgebauten Hauses kamen. Sie feierten mit den beiden Pfarreien ein zünftiges Fest rund um die Hütte. Nach dem Festgottesdienst vor der Bernhardshütte würdigten Oberbürgermeister Dr. Gebauer und Vertreter des kirchlichen Lebens und der Vereine die Verdienste der Bernhardshüttenerbauer.

Petrus hatten die Pfarrangehörigen von St. Fidelis und St. Konrad den besten Bundesgenossen bei ihrem gemeinsamen Hüttenfest auf der Friedrichshöhe. Bei Sonnenschein marschierten viele Wanderer von der Konradskirche in Walkebuck zum Festplatz vor der Bernhardshütte. Die katholische Junge Gemeinde (KJG) St. Konrad lockerte die Wanderung für die Kinder und Jugendlichen mit Spielen unterwegs auf. Während diese Gruppe rund drei Stunden unterwegs war, richteten fleißige Mitarbeiter aus beiden Pfarreien den Platz vor der Bernhardshütte her.

500 Besucher wurden bereits beim Festgottesdienst, der als Feldgottesdienst vom Diözes- an-Jugendseelsorger Konrad Irslinger zelebriert wurde, registriert. Eine Gruppe der Unterkirnacher Stadtmusik umrahmte die Messe musikalisch. Konrad Irslinger erinnerte an die Zeit vor mehr als 25 Jahren, als die St. Fidelisjugend die Initiative ergriff und auf der Friedrichshöhe zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach aus dem Abbruchmaterial der alten Fideliskirche in vielen Freizeitstunden mit beispielhaftem Idealismus die Bernhardshütte erbauten. Weiterhin bekundete er, dass das Haus ein Ort des Abstandes sei, Abstand von der Arbeit, vom Alltag und von der Schule. Zwischenzeitlich hatten die Besucher großen Hunger bekommen. Die 400 Portionen Gemüseeintopf waren daher schnell vergeben.

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Dem Hüttenwart Günter Auer, der maßgeblich an der Restaurierung beteiligt war, wurde ein Präsent übergeben. Er dankte allen, die am Umbau finanziell, ideell oder durch Bauleistung mitgeholfen haben und erklärte, dass man sich freue, dass so viele Gäste den Weg zur Bernhardshütte gefunden hätten. Währenddessen ging der Los verkauf für die Tombola, die mit 800 Preisen bestückt war, vonstatten. Das Glücksrad drehte sich und den an Vergnügungsbuden versuchte so mancher sein Glück, überall herrschte eine fröhliche Stimmung rund um die Freizeithütte. Auf der Wiese tummelten sich die Kiemen bei fröhlichen Spielen, ehe sich die zwei Pfarreien noch in einem Fußballmatch maßen. Erst nach amerikanischem Shoot-out stand dann der glückliche Sieger fest. Mit zwei zu eins gewann St. Konrad das Spiel. Mit Spannung erwartete man nun noch den Gewinner des Hauptpreises der Tombola, ein Fünf-Gang-Sportrad. Hans Ganter gewann das Rad.

Die Bernhardshütte steht jetzt wieder allen offen, die hier eine Hüttenfreizeit verbringen wollen. Vor allem ist hier an Jugendfreizeiten der Pfarrjugend, an Familienfreizeiten, Tagungen und Schulungen gedacht. Wie schon der Diözesanjugendseelsorger Konrad Irslinger in seiner Predigt sagte, weht nach solchen Freizeiten immer wieder ein neuer Wind der Zusammengehörigkeit.

 

Hüttenfest 1968

Unter großer Beteiligung der Bevölkerung fand am Sonntag bei hochsommerlichem Wetter und wolkenlosem Himmel das Hüttenfest der Pfarreien St. Fidelis und St. Konrad bei der Bernhardshütte auf der Friedrichshöhe statt. Das Programm, das abwechslungsweise von den Froh- und Jungscharen beider Pfarreien bestritten wurde, leitete Vikar Heinze von St. Konrad. Zunächst tanzte die Frohschar von St. Fidelis einen israelischen Volkstanz. Die Jungschar v. St. Konrad brachte Sketche »Der Tip“, „Das Reisegepäck“, „Der stumme Angeklagte“ und eine fehlgeschlagene Prüfung zum Vortrag. Die beiden ältesten Frohschar-Gruppen Ute und Rita von St. Konrad sangen das Lied „Wenn die grauen Nebel steigen“, die jüngsten der Frohschar von St. Fidelis das Lied „Bösong“. Die Jugendgruppen maßen ihre Kräfte in Wettkämpfen. Für die kegelfreudigen Teilnehmer war eine Kegelbahn und für die Kleinen ein Kasperle-Theater aufgebaut.

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Um gegen alle Wetterkapriolen gefeit zu sein, hatte man überdachte Sitzplätze eingerichtet. An diesem Wochenende waren diese Vorsichtsmaßnahmen indessen überflüßig. Man hatte das schönste Sommerwetter, das man sich denken konnte.

 

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